Winzerort für Kultur- und Naturinteressierte

Steinzeitliche Funde am Hermannsee belegen eine jahrtausendealte Besiedlungsgeschichte. Der Legende nach hat der hl. Kilian hier gepredigt, weshalb die Weinlage den Namen „Kiliansberg“  trägt. Sowohl in der Kirche St. Jakobus als auch in der Kapelle kann man einige Figuren Tilman Riemenschneiders betrachten. In beiden Kirchen findet man weitere Schätze, die Beachtung verdienen. So erzählen Fresken aus dem 14. Jhd. in der Kapelle aus dem Leben des heiligen Antonius und in der Kirche wachsen viele Baustile aus der wechselvollen Vergangenheit zu einer harmonischen Einheit zusammen.

Eine fränkische Tradition wurde in Großlangheim über Jahrhunderte besonders gepflegt, das Aufstellen von Bildstöcken. 26 Marterle aus 6 Jahrhunderten kann man auf einem Rundweg anschauen. Sie wurden aus verschiedenen Gründen errichtet, zum einen als Wegzeichen an Ortsausgängen und an Wallfahrtswegen, zum anderen als Zeichen der Dankbarkeit für Rettung aus einer Notsituation.

Auf jeden Fall sollte man eine Rast in der Hardthütte, mit Panoramablick über das Maintal, im Freizeitgelände mit Wasserspielplatz an der Schlossruine oder einem der gemütlichen Gasthäuser im Ort einplanen.

 

Aktiv sein:

Rad- und Wanderwegenetz, Generationenplatz mit Wasserspielplatz, Multifunktionsplatz, Reiterhof

Natur:

Frühblüherwald Belkers

Genuss:

gepflegte Gastronomie, Direktvermarkter für Spargel, Brände, Liköre und Marmeladen

Sehenswert:

Riemenschneiderfiguren, Fresken

Kultur:

Marterlesweg, Ausstellung geschichtlicher Funde

Brauchtum:

Osterritt, Märkte

Außerdem:

Hardthüttenfest: 1. Mai

Weinfest: 3. Wochenende im Juli

Adventsbasar: 1. Advent

 


 

Steckbrief Großlangheim:

Schwarzacher Str. 4
97320 Großlangheim
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Großlangheimer Impressionen: